BBB-Massivhaus ®

Bau- und Leistungsbeschreibung

Damit wir Ihren Traum vom Eigenheim zu Ihrer vollsten Zufriedenheit verwirklichen können, informieren sich unsere Fachberater im Rahmen einer umfangreichen Bedarfsanalyse über Ihre genauen Vorstellungen und Ansprüche. Dies bildet die Basis für eine Planskizze im Maßstab 1:100, die bereits alle wesentlichen Details Ihres Hauses berücksichtigt und zugleich als Grundlage für den späteren Bauantrag dient.

Unser Service - Ihre Vorteile

Mit unserer Bau- und Leistungsbeschreibung stellen wir sicher, dass Sie am Ende exakt das Haus bekommen, das Sie mit uns vereinbart haben. Um spätere Unstimmigkeiten zu vermeiden, sehen Sie sich bitte alle Unterlagen direkt nach Erhalt sorgfältig an und prüfen sie auf Korrektheit. Ihre Wünsche, Zusätze oder Ergänzungen müssen selbstverständlich Berücksichtigung finden. Unterscheiben Sie Ihren Bauvertrag erst, wenn unsere Beschreibungen aus Ihrer Sicht vollständig sind und Sie alles, was darin enthalten ist, verstanden haben.


Wir errichten Ihr Haus nach den anerkannten Regeln der Technik - Stein auf Stein und in geprüfter Markenqualität. Dank hochwertiger Materialien können Sie sicher sein, dass Ihr Eigenheim höchsten Ansprüchen genügt und alle Anforderungen der neuen Energieeinsparverordnung (ENEV) erfüllt. Ein kompetenter Bauleiter sorgt während der gesamten Bauzeit für die ordnungsgemäße Umsetzung sämtlicher in der Bau- und Leistungsbeschreibung vorgesehenen Arbeiten und steht Ihnen jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung.


Sie haben noch Fragen zu diesem Thema? Gern beantworten wir sie Ihnen in einem persönlichen Beratungsgespräch. Sprechen Sie uns an.

Standard – Leistungsbeschreibung (schlüsselfertig) für ein frei geplantes Architektenhaus

Bauleistungs- und Ausstattungsbeschreibung 

1. Vorbemerkungen

Damit Sie Ihre Träume und Wünsche verwirklichen können, wird durch unseren Fachberater eine umfangreiche Analyse Ihrer Vorstellungen und Ansprüche durchgeführt. Auf Basis der Bedarfsanalyse wird eine Planskizze M 1:100 erstellt, die bereits wesentliche Details Ihres Hauses berücksichtigt. Dieser Plan ist auch die Basis für den späteren Bauantrag.

Wir bauen für Sie in geprüfter Markenqualität, Stein auf Stein, nach den anerkannten Regeln der Technik. Sie können sicher sein, dass das Haus den höchsten Ansprüchen bei den verwendeten Materialien genügt.

Die Wärmeschutzmaßnahmen erfüllen alle Anforderungen der neuen EnergieEinsparVerordnung (ENEV) 2016.

Die Ausstattung orientiert sich im Wesentlichen an den Wünschen bisheriger Bauherren.


2.1 Vorplanung

In Zusammenarbeit mit dem Bauherrn werden sämtliche Vorplanungen für Ihr Bauvorhaben erstellt.
Die notwendigen Angaben über Baufluchten, Höhenpläne, Kanaltiefen etc. werden durch den Bauherren bei den zuständigen Bauordnungsämtern oder Gemeinden angefordert und der BBB bereitgestellt.
Die Grundstücksörtlichkeit wird mit den vorhandenen Anschluss- und Kotrollschächten aufgenommen und protokolliert. Spezifische, grundstücksbezogene Besonderheiten werden erfasst und eventuelle Maßnahmen festgelegt.


2.2 Planung und Bauantrag

Unser Ziel ist, den bestmöglichen Haustyp und Grundriss für die Bauherren individuell zu entwickeln. Wir unterstützen Sie gemeinsam mit unserem Architekturbüro bei der Anfertigung der kompletten Bauzeichnungen im Maßstab 1:100 wie Grundrisse, Ansichten und Schnitte für das Gebäude.
Wir helfen ebenso bei der Berechnung der Wohn- und Nutzflächen sowie der Grund- und Geschossflächenanzahl, Berechnung des umbauten Raumes und Erstellung der statischen Berechnung und des Wärmeschutzes nach neuesten Anforderungen.
Die Hausanschlüsse werden gesondert durch den Bauherren beantragt und getragen. Die Unterlagen werden den Bauherrn zur Unterschrift vorgelegt und von diesem bei der Baubehörde zur Prüfung und Genehmigung eingereicht.


2.3 Architekten- und Ingenieurleistungen

Im Leistungsumfang enthalten sind:

  • individuelle Festlegungen zum Leistungsumfang
  • Erstellung der kompletten Genehmigungsplanung M 1:100
  • spezifizierter Lageplan
  • Wohnflächen- und Kubaturberechnung 
  • Wärmeschutzberechnung
  • Statik / Tragfähigkeitsnachweis
  • Energieausweis
  • Blower-Door-Test
  • Baugrunduntersuchung (bei schlüsselfertiger Erstellung)

Die Beschaffung und Kostenübernahme für die amtlichen Lagepläne, die Einmessung der zu errichtenden Gebäude auf dem Baugrundstück, die Bearbeitungs- und Prüfungsarbeiten für die Erteilung der Baugenehmigung, die Bestellung des Schornsteinfegers oder andere behördliche Genehmigungen obliegen dem Bauherren.


3. Vorbereitung und Baustelleneinrichtung

Vor Beginn der Bauarbeiten findet eine gemeinsame Bauanlaufberatung mit Bauherren, Rohbauer, Tiefbauer und Bauleiter statt.
Die Baustelle wird gemäß den speziellen Gegebenheiten eingerichtet und ein Baustellen-WC gestellt.
Während der Bauzeit wird regelmäßig aufgeräumt und der Bauschutt entsorgt.


4. Baustellencontrolling

Ein kompetenter Bauleiter organisiert, kontrolliert und überwacht die ordnungsgemäße Umsetzung der im Leistungsumfang enthaltenen Arbeiten. Des Weiteren steht er dem Bauherrn als Ansprechperson zur Verfügung, auch für den Zeitraum der Gewährleistung.
Dieser Fachbauleiter ist Ihr Ansprechpartner und Berater in allen bauspezifischen Sachthemen. Darüber hinaus erfolgt eine externe Qualitätsüberwachung unserer Bauvorhaben durch unabhängige Ingenieurbüros und Bausachverständige.
Hierdurch gewährleisten wir Ihnen einen hochwertigen und durchgängigen Qualitätsstandard.


5. Erdarbeiten

Im Bereich des Baukörpers wird der Mutterboden (d = 20 cm) abgetragen und seitlich bis 10 m Entfernung gelagert und vom Bauherren für die Außenanlage verwendet.
Für die Gründung des Gebäudes wird eine Bodenpressung von mind. 0,2 MN/m² angenommen.
Die Bodenklassen 3 – 4 sind einkalkuliert.


6. Bodenplatte und Grundleitungen

Die Fundamentplatte wird aus wasserundurchlässigem Beton C 25/30, d= 18 cm (bis 16 kg Stahlbewehrung /m²), hergestellt. Zusätzlich wird eine umlaufende Frostschürze angeordnet.
Unter der Platte wird eine 15 cm starke Sauberkeitsschicht ausgeführt.
Das Gebäude wird den Vorschriften entsprechend mit einem Potentialausgleich und Edelstahlanschlussfahne geerdet.
Zur Entwässerung des Hauses werden unter der Bodenplatte Abwasserleitungen DN 100 inklusive aller Formteile auf dem kürzesten Weg bis zur Außen- bzw. Unterkante verlegt.


6.2 Fundamente / Gründung

Ein ebenes Gebäude wird angenommen. Höher- und tieferliegendes Gelände wird gesondert betrachtet und Ausgleichsmaßnahmen zum prüffähigen Nachweis gesondert abgerechnet.


6.3 Drainage (  )

Drainage ist nicht Leistungsbestandteil, kann aber auf Sonderwunsch bestellt werden. Die Entwässerungsmöglichkeit unter Beachtung der behördlichen Auflagen ist vor Ausführung im Rahmen der Planungsleistungen zu beauftragen und unter Beachtung der spezifischen Baugrundverhältnisse zu planen.


7. Mauerwerk

Die Wände werden aus großformatigen Porotonziegeln, gemäß Statik, 24 cm, 17,5 cm oder 11,5 cm im Klebeverfahren hergestellt.

Porotonsteine sind hochwertige und natürliche Baustoffe und garantieren einen sehr guten Wärme- und Schallschutz. Sie speichern Wärme und schaffen ein behagliches und gesundes Wohnklima.
Generell werden sämtliche Sockelbereiche mit einer zugelassenen Dichtschlämme im Außenbereich bis zu einer Höhe von ~ 0,40 m abgedichtet.
Die waagerechten bituminösen Sperrlagen liegen auf der Bodenplatte nach innen ~ 10 cm überlappend zum Mauerwerk. Die lichte Rohbauhöhe im Erdgeschoss beträgt ca. 2,625 m und im DG ca. 2,50 m.


8. Geschossdecke

Bei einem ausgebautem oder ausbaufähigem Obergeschoss wird die Decke aus Filigrandeckenelementen 16 cm (bis 16 Kg Stahlbewehrung /m²) hergestellt.
Die Plattenstöße werden unterseitig verspachtelt. Eine Feinspachtelung wird durch das Malergewerk ausgeführt.


8.1 

Bei nicht ausbaufähigem Obergeschoss wird die Decke als Holzkonstruktion lt. Statik mit Gipskartonplatten, Wärmedämmung lt. Wärmeschutzberechnung und raumseitiger Dampfbremse hergestellt. Die Plattenstöße werden tapezierfähig, Q 2, verspachtelt.


9. Kaminschornstein (  )

Das Gesamtpaket des optionalen Schornsteines beinhaltet einen Kaminschornstein Marke Schiedel, Pleva oder gleichwertig mit hinterlüfteter Keramikröhre Ø 160 mm, verschindeltem Schornsteinkopf, Standrost, Dachausstiegsfenster und wärmegedämmter Bodeneinschubtreppe.


10. Garage (  )

Optional wird eine Betonfertigteilgarage Marke Zapf (ca. 2,98 m x 5,50 m x 2,48 m) einschließlich der Streifenfundamente errichtet. Die Garage ist innen und außen weiß endbehandelt und muss nur noch durch den Bauherren an die Regenentwässerung angeschlossen werden.

Sollte ein Kran als Montagehilfe oder sonstige Mehraufwendungen benötigt werden, so wird dieser von der BBB organisiert. Dafür anfallende Zusatzkosten werden vom Bauherrn übernommen.


11. Balkone (  )

Balkone und Loggien werden, sofern sie Projekt- und Vertragsbestandteil sind, gemäß Projekt und Statikunterlagen in Stahlbetonausführung erstellt.
Der oberseitige Aufbau erfolgt nach DIN-Vorschriften und im Verlegesystem inklusive einer fachgerechten Abdichtung, Dämmung, Entwässerung und Lärchenholzbelag.
Das Brüstungsgeländer wird mit einem Edelstahlhandlauf und Edelstahlabsicherung hergestellt. Auch sind Brüstungsverglasungen aus VSG - Glas möglich.


12. Zimmerarbeiten / Dachstuhl

12.1 Abbunddachstuhl (  )

Die Dachkonstruktion ist ein Kehlbalken- oder Pfettendachstuhl und besteht aus Konstruktionsvollholz.
Der zimmermannsmäßige Abbund erfolgt nach Zeichnung und statischer Berechnung.
Die Dachüberstände betragen ca. 70 cm an den Traufen (einschließlich Dachrinne) und ca. 20 cm an den Giebeln.
Oben auf die Dachüberstände werden gehobelte Nut- und Federbretter montiert. 


12.2 Binderdach (  )

Gemäß statischer Berechnung wird der Dachstuhl als Brettbinder ausgeführt. Das handwerkliche Verzimmern ist im Leistungsumfang enthalten.

Der umlaufende Dachkasten aus Nut- und Federbrettern ist ca. 60 cm breit (einschließlich Dachrinne).

Bei begehbaren Dachbereichen werden ca. 10 m² als Lagerfläche hinterlüftet abgebrettert.

Beachten Sie bitte:
Holz ist ein Naturprodukt. Es kann beim Austrocknen zum Verdrehen und Rissbildungen neigen, was keinen Qualitätsmangel darstellt. Die Tragfähigkeit der Konstruktion wird dadurch nicht beeinträchtigt.


13. Dacheindeckung, Dachklempnerarbeiten

13.1 Dacheindeckung

Die Dacheindeckung besteht aus hochwertigen engobierten Tondachsteinen Fabrikat Braas oder gleichwertig. 4 verschiedene Standardfarben sind wählbar.
Sämtliche First-, Ortgang, Dunstrohr- und Sanitärdachsteine sind bereits enthalten. Schmuckelemente oder Sonderanfertigungen für Firsthauben sind Sonderbauteile und müssen gesondert beauftragt werden.
Die Unterdeckung besteht aus einer diffusionsoffenen Unterspannbahn sowie Konter- und Dachlattung nach technischem Regelwerk.
Die Eindeckung von Gauben erfolgt mit den gleichen Dachsteinen wie das Hauptdach. Die Stirnseiten werden mit Profilholz oder wahlweise Schindeln aus Faserzementplatten verkleidet.
Bei innenliegenden Wohn- und Schlafräumen werden bei nicht ausreichender Belichtung zusätzlich Dachflächenfenster Fabrikat Velux ~ 0,78 x 1,10 m eingebaut.


13.2 Dachentwässerung

Die Dachentwässerung erfolgt über halbrunde, vorgehängte Dachrinnen und Fallrohre aus Titanzink. Die Rinne erhält Einhangbleche aus Titanzink. Die Fallrohre werden bis Oberkante Terrain geführt und sind durch die Bauherren an die Regenentwässerung anzuschließen.


14. Trockenbau / Dachisolierung

Decken im Dachgeschoss, Schrägen, Vorwandelemente und nichttragende Innenwände werden entsprechend der Einbaurichtlinien und der Wärmeschutzberechnung gedämmt und mit Trockenbauplatten verkleidet sowie tapezierfähig, Q 2, verspachtelt. Feinspachtelarbeiten erfolgen durch das Gewerk Maler.

Ein Ausbau des Spitzbodens ist nicht Vertragsbestandteil.
Zwischen Wärmedämmung und Trockenbauplatten wird eine luftdicht verklebte Dampfbremse eingebaut.
Die Isolierung des Dachgeschosses erfolgt in Vollsparrendämmung. 


15. Fenster / Rollläden / Haustür / Fensterbänke

15.1 Fenster

In den Zeichnungen angegebene Fenstergrößen sind Rohbaumaße.
Im Erd- und Dachgeschoss werden qualitativ hochwertige, RAL-geprüfte Markenkunststofffenster- und Fenstertüren im Fünfkammersystem, 3-fach wärmeschutzverglast und fachgerechter RAL-Montage eines deutschen Markenherstellers Farbe Weiß eingebaut. Farbige Fenster werden von außen foliert und sind gegen Aufpreis möglich. Bodentiefe Elemente im Dachgeschoß erhalten ein feststehendes Brüstungselement mit Querriegel und VSG-Verglasung.
Des Weiteren sind sämtliche Fenster mit umlaufenden Profildichtungen, Regenschutzschienen und Dreh-/ Kippbeschläge (außer Festteile) ausgestattet. Pilzkopfverriegelungen schaffen Ihnen die Sicherheit, die Sie für einen ruhigen Schlaf benötigen.
Formschöne Griffoliven in Fensterfarbe runden das Bild ab.


15.2 Rollläden (  )

Die Aufsatzrollläden sind optional, werden verdeckt eingebaut und sind in der Außenfassade nicht sichtbar. Der Rollladenpanzer besteht aus PVC in Standardfarben.


15.3 Hauseingangstür 

Das Eingangselement besteht aus thermisch getrennten verstärkten Kunststoffprofilen, einbruchhemmender Mehrfachverriegelung, 3-fach Wärmeschutzverglasung mit Satinglas, 3 Bändern, einbruchshemmende 3-fach-Verriegelung, einer umlaufenden Lippendichtung, Drückergarnitur, einem Bauzylinder und thermisch getrennter Schwelle.
Alternativ können Schmuckfüllungen aus dem umfangreichen Musterkatalog als Sonderleistung beauftragt werden. Außerdem erhält die Haustür einen Bauzylinder.
Die Nebeneingangstüren bestehen aus thermisch getrennten und verstärkten Kunststoffprofilen Farbe Weiß und erhalten eine Sandwitchfüllung.
Die Beschläge bestehen aus eloxiertem Stoßgriff, Schlossrosette mit passenden farblichen Klinkerdrückern und bei Nebentüren aus einer Wechselgarnitur. Haustypen mit einer mehrteiligen Haustüranlage erhalten feststehende Glasteile mit Satinglas.


15.4 Fensterbänke 

Alle Fenster (außer Dachflächenfenster) erhalten Innenfensterbänke aus Jura Marmor. Im Bad und Gäste-WC werden die Fensterbänke gefliest.
Aus konstruktiven Gründen erhalten alle Fenster, mit Ausnahme der bodentiefen Elemente, Aluminiumfensterbänke (natur oder weiß)


16. Außenputz

Die Dämmung des Mauerwerks erfolgt mit einem Wärmedämmverbundsystem mit einer Gesamtstärke von 14 cm. Es wird ein pastellfarbiger Strukturputz aufgetragen.
Die Farbe kann aus dem Sortiment der BBB gewählt werden.


17. Innenputz

Die Innenseiten der Außenwände im EG / DG erhalten vollflächig einen einlagigen Gips- Maschinenputz d ~ 15 mm geglättet als tapezierfähigen Untergrund Q2.
Alle Ecken und Leibungen erhalten verzinkte Eckschutzschienen, um Beschädigungen und
Abplatzungen dauerhaft zu vermeiden.


18. Estrich

In sämtlichen Wohnräumen wird ein langlebiger faserbewehrter schwimmender Zementestrich auf Wärme- und/oder Trittschalldämmung gemäß der Wärmeschutzberechnung eingebaut.
Bei hausintegrierten Garagen wird der Estrich als Verbundestrich hergestellt.


19. Heizungsanlage

Um eine optimale Wärmeverteilung in Ihrem Haus zu erzielen, wird eine hocheffiziente Luft – Wasser - Wärmepumpe der Marke Rotex/Daikin oder gleichwertig mit Fußbodenheizung und Warmwasserbereitung installiert.
Die Leistung entspricht dem ermittelten Wärmebedarf.
Über Raumthermostate, Stellmotore und / oder witterungsabhängigem Außenfühler erfolgt die individuelle Steuerung der Heizanlage.
Alle erforderlichen Armaturen, Mess- und Sicherheitseinrichtungen sind im Leistungsumfang enthalten.

Auf Wunsch sind jedoch alternativ andere Heizungskonzepte möglich und gesondert zu vereinbaren:

(  ) Kühlfunktion als Zusatzpaket für die Luft - Wärmepumpe

(  ) Gasbrennwertheizung mit Solarunterstützung

(  ) zusätzliche Photovoltaikanlage zur eigenen Stromversorgung

(  ) Sole-Wasser Wärmepumpe mit Sondenbohrungen in Spülbohrtechnik, bei einer angenommenen
Entzugsleistung von 60 W/m. Bei verminderter Entzugsleistung, Gesteinwechsel oder der Änderung
der Bohrtechnologie, werden die Mehraufwendungen zusätzlich vergütet

(  ) dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung gemäß Lüftungskonzept

(  ) zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung gemäß Lüftungskonzept


20. Sanitärgrundinstallation

Alle Abflussleitungen bestehen aus Kunststoff und werden auf dem kürzesten Wege gemäß Verlegeplan von den Objekten zum Außenmauerwerk geführt. Die Leitung endet an der Fundamentaußenkante des Hauses. Bei Häusern mit Bodenplatte werden alle Entwässerungsleitungen des Schmutzwassersystems unterhalb der Bodenplatte nach DIN eingebaut. Gemäß Richtlinie erfolgt die Entlüftung über das Dach. Die Trinkwasserinstallation beginnt am Wasserzähler. Es wird ein Druckminder und ein Wasserfilter eingebaut. Die Verlegung der Kalt- und Warmwasserleitungen erfolgt verdeckt liegend im Estrich zu den Objekten. Als Rohrmaterial verwenden wir hochwertiges Mehrschichtverbundrohr aus Kunststoff mit entsprechender Isolierung.
Folgende Anschlüsse sind im Kaufpreis enthalten:

  • Spüle in der Küche warm / kalt
  • Waschtisch im Bad warm / kalt
  • Dusche in Bad und/oder WC warm / kalt
  • Badewanne warm / kalt
  • Waschbecken im WC warm / kalt
  • Waschmaschine kalt
  • Geschirrspüler kalt
  • Frostsicherer Außenwasserhahn kalt

Die WC´s erhalten eine Vorwandunterkonstruktion.

In Angebotszeichnungen gekennzeichneten Räumen sind Leistungsbestandteil


21. Elektroinstallation

Ab dem spritzwassergeschütztem Hausanschlusskasten beginnt mit dem Zählerkasten die Elektroinstallation.
Der Zählerschrank wird an der Wand montiert und besteht aus Stahlblech. Die Absicherung der Stromkreise erfolgt durch Sicherungsautomaten. Zum Einbau kommen weiße Schalter und Steckdosen Fabrikat Busch, Jäger, Gira oder Merten.
Der Bauherr entscheidet den individuellen Einbauort auf der Baustelle.

Wohnen / Essen

8 Steckdosen
2 Decken/Wandauslässe
1 Antennenanschluss

Küche

2 Doppelsteckdosen
4 Steckdosen
1 Deckenauslass mit Ausschaltung
1 Steckdose für Geschirrspüler
1 Herdanschluss

Gäste WC

2 Steckdosen
1 Deckenauslass mit Ausschaltung

Diele

2 Steckdosen
1 Deckenauslass mit Wechselausschaltung
1 Leerdose mit Telefonkabel

Hauswirtschaftsraum

2 Steckdosen
1 Deckenauslass mit Ausschaltung

begehbarer Dachraum

1 Steckdose
1 Deckenauslass mit Wechselausschaltung

Schlafzimmer

5 Steckdosen
1 Deckenauslass mit Ausschaltung
1 Antennenanschluss

Bad

2 Steckdosen
1 Deckenauslass mit Ausschaltung
2 Potentialausgleich für Dusche/Wanne

Kinderzimmer

2 Doppelsteckdosen
1 Deckenauslass mit Ausschaltung
1 Antennenanschluss

Arbeitszimmer

4 Steckdosen
1 Deckenauslass mit Wechselausschaltung

Terrasse

1 Außensteckdose, abschaltbar innen
1 Wandauslass mit Ausschaltung

Hauseingangsbereich

1 Wandauslass mit Ausschaltung

sonstige Anschlüsse

1 Steckdose für den Wäschetrockner
1 Steckdose für Waschmaschine
1 elektrischer Anschluss der Heizungsanlage
Es wird eine Klingelanlage mit Klingelknopf
und Gong installiert.
Rauchmelder für alle Wohnräume.


21.1 Smarthome-Lösungen (  )

Wir legen Wert darauf, dass das von uns angebotene Smarthome-System absolut praxistauglich ist.
Optional können Sie die Smarthome-Module individuell zusammenstellen.


22. Fliesenlegearbeiten

Die Auswahl der Fliesen erfolgt durch den Bauherrn und ermöglicht eine individuelle Gestaltung.
Als Basis-Materialpreis sind 15,00 €/m² vorgesehen. Minderpreise werden nicht rückvergütet.
Es wird im Dünnbettverfahren parallel zur Wand einschließlich aller Abdichtungsarbeiten gefliest und grau verfugt. Alle Ixelbereiche werden elastisch verfugt.
Bei großformatigen Fliesen, ab ca. 50 cm Kantenlänge, können Mehrleistungen notwendig werden. Diese sind dann im Leistungsumfang noch nicht enthalten.
Beachten Sie bitte: Silikonfugen sind Wartungsfugen und stellen bei Auftreten von Rissen keinen Qualitätsmangel dar. 


22.1 Bodenfliesen

Bodenfliesen für Küche, Bad und WC bzw. die in den Angebotszeichnungen gekennzeichneten Räume, sind Leistungsbestandteil.
Ebenfalls die aus den vorhandenen Bodenfliesen geschnittenen Keramiksockelleisten.


22.2 Wandfliesen

Die Wände von Bad und WC sowie der Küchenspiegel, sind bis zu einer Fläche von bis zu 30 m² gefliest.
Enthalten sind die Verfliesung der Badewanne, Vorsatzelemente und Rohrleitungskästen.


22.3 bodengleiche Dusche

Ergänzend zur vorangegangenen Ausstattung wird ein bodengleich eingefliestes Duschbecken hergestellt. Die wählbare Größe bestimmt der Bauherr.


23. Innentüren

Im Erd-, Ober- und ausgebauten Dachgeschoss werden endbehandelte Röhrenspantüren deutscher Markenhersteller einschließlich passender Zarge in den jeweiligen Wandstärken und Öffnungsweiten eingebaut.
Die Türelemente sind mit CPL Laminatoberfläche ausgelegt. Diese zeichnen sich durch ihre sehr gute Optik und hohe Kratzwiderstandsfähigkeit aus.
Das Normrohbaumaß ist 88,5 cm.
Designdrückergarnituren aus Edelstahl sind mit 20,00 €/Stck. einkalkuliert.


24. Malerarbeiten, Bodenbeläge sowie Fugen- und Feinspachtelarbeiten 

24.1 Bodenbeläge (  )

Optional werden PVC-Bodenbeläge in allen nicht gefliesten Räumen einschließlich Ausgleichsspachtelung und Sockelleisten verlegt. Die Auswahl des Bodenbelages obliegt dem Bauherrn. Als Basispreis sind 15,00 €/m² kalkuliert. Aufpreispflichtige Bodenbeläge werden nach Abstimmung mit dem Bauherrn individuell dargestellt. 


24.2 Malerarbeiten (  )

Optional werden sämtliche Decken und Wände mit Rauhfasertapete tapeziert und mit hochdeckender Dispersionsfarbe pastellfarben 2 x gestrichen. Fugen- und Feinspachtelarbeiten sowie das Endbehandeln der Dachüberstände sind im Leistungsumfang enthalten.
Ausgenommen von den Tapezierarbeiten sind die gefliesten Flächen sowie der Hauswirtschaftsraum (dieser wird gestrichen).


25. Innentreppe 

Vom Erdgeschoss, oder aber auch Kellergeschoss, ins Obergeschoss führt eine offene patentierte Tragbolzentreppe aus stabverleimten Buchenvollholz.
Die Treppenform gerade, halb, viertel oder ganz gewendelt wird entsprechend der Grundrisszeichnung ausgeführt.
Der Handlauf sowie die Geländer sind ebenfalls aus Buchenholz. Auf Wunsch des Bauherrn werden die Oberflächen entweder geölt, verwachst oder lackiert.
Sonderbauten und andere Holzarten sind jederzeit gegen Aufpreis möglich.


26. zusätzliche Wohneinheiten 

Wenn Sie in Ihrem Haus zusätzliche Wohneinheiten eingeplant haben, steigen die Anforderungen, beispielsweise an Elektroausstattung, Heiztechnik, Schall- und Brandschutz. Damit Sie sicher sein können, dass Ihr Bauvorhaben den gesetzlichen Vorschriften entspricht, unterbreiten wir Ihnen gern nach eingehender technischer Prüfung ein ergänzendes Angebot.


27. Bauübergabe

Zum Ende des Bauvorhabens wird eine gründliche Bauübergabe durchgeführt und das Haus besenrein übergeben. Gemeinsam mit dem Bauherrn werden alle Details der Immobilie inspiziert und technische Details erläutert. Eine Heizungseinweisung erfolgt ebenfalls.
Sollten Restarbeiten nötig sein, so werden diese im Abnahmeprotokoll vermerkt und schnellstmöglich erledigt.


28. Kundenservice

Natürlich sind wir auch nach dem Einzug mit unseren Kundendienstmitarbeitern gerne für Sie da. So haben Sie für alle Arbeiten, die eventuell später einmal erledigt werden müssen, nur einen Ansprechpartner, der alles koordiniert.
Auch wenn Sie in einigen Jahren einen An- und Umbau planen, können Sie auf die Erfahrung der BBB-Massivhaus setzen.


29. sonstiges

Eigenleistungen durch den Bauherrn können in Abstimmung mit dem Auftragnehmer erbracht werden. Die Eigenleistungen umfassen dann jeweils ein Gewerk. Dafür entfällt die Gewährleistung durch die BBB. Sollten sich aus statischer Sicht oder konstruktiver Sicht Änderungen ergeben, zusätzliche Leistungen für Schall – und Brandschutz gefordert werden, zusätzliche bauphysikalische Nachweise erbracht werden müssen oder Ausführungsplanungen sowie Entwässerungsplanungen notwendig sein, so sind diese gesondert zu vergüten.
Abweichungen und Änderungen gegenüber in dieser Bauleistungs- und Ausstattungsbeschreibung enthaltenen Leistungen der BBB-Massivhaus sind gestattet, sofern sie durch behördliche Auflagen verlangt werden, oder aus technischen Gründen von ihr für erforderlich gehalten werden und eine Wertminderung der zu erbringenden Leistungen nicht besteht.
Die in den Bauplänen eingezeichneten Einrichtungsgegenstände dienen lediglich dem Nachweis der Stellmöglichkeit.
Diese Bauleistungs- und Ausstattungsbeschreibung ist vorrangig der zeichnerischen Planunterlagen. Werden wider Erwarten Auflagen gleich welcher Behörde gefordert, die Mehrleistungen nach sich ziehen, so sind diese gesondert zu vergüten.

Maßliche Abweichungen zwischen Angebotszeichnung, Genehmigungsplanung und Bauausführung aus technischen Gründen können auftreten.

Nachträgliche Änderungen und Ergänzungen, bedürfen der Schriftform. 


30. Eigenleistungen

Eigenleistungen sind in Abstimmung und Terminbefristung möglich. Art und Umfang der Eigenleistungen sind schriftlich zu vereinbaren. Die terminliche Einordnung der geplanten Eigenleistungen in den Gesamtablauf wird durch die örtliche Bauleitung bekannt gegeben.

31. Zusatzleistungen
Durch die unterschiedlichsten Grundstücksbeschaffenheiten wie Hanglagen, widrige Bodenverhältnisse, Grund- und Schichtwasser und unvollständige Erschließung, können zusätzliche Kosten entstehen. Im Einzelnen können hier folgende Punkte zu berücksichtigen sein:

  • Kosten für Grundwasserabsenkung und Wasserhaltung
  • Erstellung eines Drainagesystems
  • Schmutzwasseranschluss der außerhalb des Gebäudes liegenden Leitungen bis an die öffentliche Kanalisation 
  • Hausanschlusskosten der Versorgungsunternehmen für Wasser, Strom und Gas
  • eventuell Klär- und Verrieselungsanlagen, Hebe- und Rückstauanlagen und Pumpen
  • eventuell erforderliche Abfuhr überschüssiger Bodenmassen
  • Maßnahmen bei widrigen Bodenverhältnissen wie z.B. Betonwannen oder biegesteife Stahlbetonbodenplatten usw.